Der Mensch lebt gegen seine Natur
Bewegungsmangel ist aber für den mit einem BEWEGUNGS-Apparat ausgestatteten Menschen, dessen natürliche Bewegungsmuster als Jäger und Sammler das Laufen, Bücken, Rennen, Stehen und Hocken waren, reines Gift. Wenn wir uns auch geistig zum Teil gewaltig gegenüber unseren Vorfahren aus der Steinzeit unterscheiden, ist unser Körper doch weitgehend gleich geblieben. Das heißt: Wir brauchen nach wie vor viel Bewegung, um gesund zu bleiben.
Krank durch Bewegungsmangel
Schon derjenige, der sich über eine kürzere Zeit hinweg zuwenig bewegt, merkt, dass er schneller Muskelkater bekommt, eher aus der Puste gerät und an Ausdauer verliert. Wer sich über lange Zeit hinweg zu wenig bewegt, wird schleichende, sich langsam aufbauende, dafür aber meist lang anhaltende Störungen und Schädigungen des Organismus erleben: Muskel-, Knochen- und Gelenkdegenerationen, Schwächung des Herz-Kreislauf-Systems, Durchblutungsstörungen, Stoffwechselstörungen, Leistungsverlust und vorzeitige Alterung.
Gesund durch Bewegung
Dagegen hilft nur Bewegung. Körperliches Training verbessert nicht nur deutlich die Muskelfitness und die Beweglichkeit der Gelenke, sie fördert unter anderem auch die Koordination zwischen Zentralnervensystem und Muskulatur, stärkt die Organfunktionen, hält den Kreislauf in Schwung und sorgt für ein allgemein besseres Lebensgefühl.