Koronare Herzkrankheit: Definition

Koronare Herzkrankheit

Bei der koronaren Herzkrankheit, kurz KHK, handelt es sich um eine schwere Erkrankung des Herzens. Durch verengte oder verschlossene Herzkranzgefäße, sogenannte Koronararterien, kommt es zu Durchblutungsstörungen des erzmuskels. Dafür verantwortlich ist die Arteriosklerose (Gefäßverkalkung), die durch Ablagerungen von Blutfetten, Blutgerinnseln und Bindegeweben an den Innenwänden entsteht. Aufgrund der Störungen fehlen dem Herzen Sauerstoff, aber auch wichtige Nährstoffe. Die Folge sind verschiedene Symptome, wobei die Brustenge bei emotionaler oder körperlicher Belastung – im Fachjargon Angina Pectoris – noch das harmloseste ist. Weit gefährlichere Konsequenzen der koronaren Herzerkrankung sind Herzrhythmusstörungen, Herzinfarkt, Herzinsuffizienz oder sogar der plötzliche Herztod. In den westlichen Industrienationen zählt die koronare Herzkrankheit zu den häufigsten Leiden. In unserem Land sind rund 30 Prozent der Männer und etwa 15 Prozent der Frauen im Laufe ihres Lebens betroffen. Die Wahrscheinlichkeit steigt mit dem Alter, Frauen dürften bis zu den Wechseljahren durch das Hormon Östrogen einen besonderen Schutz haben.

© medizin.de (2016) Harry Stuckler

Erstellt am: 01.07.2016

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Teil 1: Koronare Herzkrankheit: Definition

Teil 2: Koronare Herzkrankheit: Ursachen

Teil 3: Koronare Herzkrankheit: Diagnose

Teil 4: Koronare Herzkrankheit: Therapie