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Eine Dekade Göttinger Hör-Sprachregister |
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| Untertitel: |
Persistierende periphere Hörstörungen und Sprachentwicklung im Kindesalter. |
| Autor: |
Kiese-Himmel, C. |
| Verlag: |
Median-Verlag von Killisch-Horn GmbH |
| ISBN-13: |
9783922766896 |
| ISBN-10: |
3922766897 |
| Auflage: |
2006 |
| Seiten: |
88 S. |
| lieferbar: |
versandfertig in 5-7 Tagen |
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€ 21.50 |
zzgl. Versandkosten, inkl. 7.00 % MwSt. |
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Eine Dekade Göttinger Hör-Sprachregister |
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Eine Dekade Göttinger Hör-Sprachregister Sprache wird über die Ohren erworben, insofern sind Hör- und Sprachentwicklung untrennbar miteinander verbunden. Hörstörungen beim Kind müssen deshalb sofort behandelt werden, damit nicht die Sprachentwicklung in Mitleidenschaft gezogen wird; das Lernen einer Muttersprache involviert auch die Weitergabe von Kultur. Probleme in der sprachlichen Kommunikation machen in einer Gesellschaft Sprechender in einer hörenden Welt das betroffene Kind auffällig. Sind die Sprachprobleme mit einer Sinnesstörung, im vorliegenden Fall einer Schwerhörigkeit, assoziiert, wird es noch komplexer, weil das schwerhörige Kind, das mit elektroakustischen Hörhilfen versorgt ist, in der Regel auch an den Normen hörender Kinder gemessen wird. So soll es z. B. eine Regelschule besuchen und nicht nur in seiner Bildungslaufbahn, sondern auch im Alltagsleben selbstständig mit der hörenden Mehrheit angemessen lautsprachlich kommunizieren können. Im Göttinger Hör-Sprachregister wurde seit 1994 über zehn Jahre jedes versorgungspflichtige hörgestörte Kind störungsspezifisch, sozio-demografisch und hinsichtlich seiner Entwicklungsleistungen (insbesondere der Sprache) dokumentiert. Das Buch stellt u. a. die Testergebnisse zu ausgesuchten Sprachfacetten von Kindern mit Hörstörungen verschiedenen Typs dar (uni- bzw. bilaterale Schallleitungsstörungen aufgrund von Fehlbildungen des Ohrs, uni- bzw. bilaterale Schallempfindungsstörungen, bilateral kombinierte Hörstörungen). Für alle Berufsgruppen, die mit hörgeschädigten Kindern arbeiten, sind diese Informationen von Bedeutung, weil damit neue Sachverhalte veranschaulicht und vorhandene Expertenkenntnisse ergänzt werden. Die vergleichende Ergebnisdarstellung von Kindern verschiedenen Hörstörungstyps ist ein Novum. Auch die Analyse der Ergebnisse von hörgestörten Kindern verschiedener ätiologischer Varianten und Bedingungskonstellationen vermitteln weiterführende Informationen. |
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