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Biohacking

Biohacking

23 Februar 2020 | Publiziert in Startseite Kacheln (Zukunftstechnologien). Gelesen 6920 mal.

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Hacking klingt zunächst nach etwas Negativem. Der klassische Computerhacker interessiert sich weniger für sich als vielmehr für die Informationen der anderen. Biohacking wiederum beschäftigt sich mit der Selbstoptimierung des menschlichen Körpers. Experte Dr. Patrick Kramer nennt ein Beispiel: „Als die Menschen feststellten, dass gebratenes Fleisch besser schmeckt als rohes, war dies eine Art Biohacking“. Heute sind der Entwicklung keine Grenzen gesetzt. Im Kern gilt es, die eigene Biologie so zu hacken, dass der Mensch vitaler, kraftvoller und gesünder wird. Der Körper wird als quantifiziertes System begriffen.

Medizin.de baut Infoportal zu Biohacking auf

Mikrochips unter der Haut sind bereits real, im Silicon Valley diskutiert man über Hirnschnittstellen. Ein Thema, was durchaus Angstpotential aufweist. Umfassende Informationen sind daher dringend vonnöten. Als neutrale Informationsplattform wird Medizin.de die Entwicklung des Biohackings redaktionell begleiten und wissenschaftlich fundierte Informationen liefern. Laienverständlich und von Experten geprüft. Wissen ist das beste Mittel gegen Ängste.

Implantate ersetzen die „drei Dauerbegleiter“

Dr. Kramer nennt sie die „heilige Dreifaltigkeit für unterwegs“: Hausschlüssel, Geldbörse und Handy. Einen Schlüssel verwendet Kramer nicht mehr: Ein kleiner Mikrochip am Handrücken öffnet ihm die Tür. Medizinisch sinnvoll unter anderem für Menschen mit Parkinson oder Blinde, die Schlüssel nur schwerlich in das Türschloss stecken können. Weitere Anwendungsfelder für Mikrochips sind:

  • Entsperren von Geräten
  • Messung medizinischer Parameter und Interaktion mit Apps
  • Starken von Fahrzeugen

Zukunftsaussichten: Brain-to-Brain-Interface und Digitalisierung der Gedanken

Die Zukunft des Biohackings liegt im Gehirn, ist sich Dr. Kramer sicher. Im Silikon Valley denkt man bereits über Hirnschnittstellen nach, durch die man mit technischen Geräten kommunizieren kann. Bei der evtl. irgendwann realisierten Digitalisierung des menschlichen Geistes wird es selbst für die größten Science-Fiction-Fans „kribbelig“. Um das Thema von Beginn an zu kommunizieren, wird Medizin.de

  • eine Informationsplattform zum Thema Biohacking schaffen,
  • ein Biohacking-Glossar etablieren,
  • im ständigen Austausch mit den führenden Biohacking-Experten und Instituten bleiben,
  • regelmäßig Artikel und Interview zu dem Thema veröffentlichen,
  • die ethische Komponente kritisch hinterfragen und mit führenden Medizinethikern sprechen.

Mögliche erste Medizin.de-Berichterstattung

  • Übersichtsartikel zum Thema
  • Was ist Biohacking?
  • Wie wird es genutzt?
  • Welche Potenziale/Weiterentwicklungen ergeben sich?
  • Grafik: Die Bandbreite des Biohackings: Von Schlafoptimierung bis zur Genschere
Letzte Änderung am Donnerstag, 05 März 2020 15:17