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ePA - Elektronische Patientenakte

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ePA - Elektronische Patientenakte

ePA - Elektronische Patientenakte

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Das Terminservice- und Versorgungsgesetz von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn sorgt dafür, dass ab dem Jahr 2021 alle gesetzlich Versicherten eine elektronische Patientenakte (ePA) erhalten können. Darin sind alle wesentlichen Informationen wie Vorerkrankungen, Medikamentenpläne und Therapien digital gespeichert. Der entscheidende Vorteil: Alle Daten sind auch bei Notfällen genbündelt und jederzeit verfügbar. Kostspielige und gleichsam überflüssige Doppeluntersuchungen lassen sich laut Gesundheitsministerium ebenfalls vermeiden(1).

Daten in der elektronischen Gesundheitsakte

In der ePA werden alle wichtigen Daten rund um die medizinische Geschichte des Patienten gespeichert. Allerdings werden nur jene Informationen aufgenommen, die der Patient auch wirklich in der ePA wünscht. Dies sind insbesondere:

  • Diagnosen
  • Behandlungen
  • Medikamentenpläne
  • Impfungen
  • Befunde
  • Arztbriefe
  • Notfalldatensätze
  • Therapieberichte
  • Eigene Daten wie Symptomtagebücher, Blutdruck-/Blutzuckerwerte(1)

Datenschutz wird nicht beeinträchtigt

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn verspricht, dass es keine Abstriche beim Datenschutz geben wird. Höchste technische Sicherheit wird garantiert. Für die gesamte Kommunikation stellt Medizin.de die technische Infrastruktur zur Verfügung. Durch einheitliche Medizin.de-Mailadressen, Kommunikation über ein abgesichertes Serversystem und eine enge Zusammenarbeit mit dem Bundesgesundheitsministerium tragen wir künftig dazu bei, dass die ePA das hält, was sie verspricht: Eine Verbesserung für Arzt, Patient und alle weiteren Akteure. Und ein Grundsatz bleibt bestehen: Der Patient entscheidet darüber, ob er eine ePA möchte und wenn ja, welche Daten darin erfasst werden(1).

Kernaussagen des Bundesgesundheitsministers Jens Spahn

Minister Spahn hat mit dem Digitale-Versorgung-Gesetz dafür gesorgt, dass die Digitalisierung im deutschen Gesundheitswesen auch von gesetzgeberischer Seite her aktiv vorangetrieben wird. Nur mit entsprechenden Rahmenbedingungen und einer umfangreichen Zielgruppenkommunikation kann das Projekt der Healthcare-Digitalisierung gelingen. Hier einige Kernaussagen von Jens Spahn:

  • Wenn die elektronische Akte erst einmal eingeführt ist, wird das eine gewaltige Dynamik auslösen: Mit vielen ergänzenden App-Angeboten, etwa zur Beratung oder mit Präventionsangeboten.
  • Wir müssen etwas tun, wenn wir erkennen, dass die Strukturen der Selbstverwaltung nicht die notwendige Geschwindigkeit erzeugen, damit die elektronische Patientenakte 2021 endlich an Start geht.
  • Wir müssen sicherstellen, dass alle miteinander kommunizieren und Daten austauschen können.

Quellen

  • Bundesgesundheitsministerium (link)
Letzte Änderung am Mittwoch, 25 März 2020 01:10

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