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Lösen Medikamente Muskelschmerzen aus?

Lösen Medikamente Muskelschmerzen aus?

Die wichtigsten Fragen zu Muskelschmerzen

Lösen Medikamente Muskelschmerzen aus?

Es gibt einige Medikamente mit Muskelschmerzen als Nebenwirkung. Diese treten nicht bei allen Patienten auf. Relativ häufig klagen Anwender von Cholesterinsenkern (Statinen) über schmerzende Arme und Beine. Schätzungsweise jeder zehnte Patient ist betroffen. Auch kommt es manchmal – wenn auch seltener – parallel zu einer Muskelschwäche. Nicht selten brechen Betroffene die fettsenkende Behandlung frustriert ab. Gehen Sie lieber zum Arzt. Er sucht Ihnen eine besser verträgliche Alternative heraus, ohne dass Ihre Blutfette gefährlich ansteigen.

Manche Wirkstoffe können eine schmerzhafte Muskelentzündung auslösen. Manchmal beobachten Ärzte dies bei dem Antibiotikum Penicillin und einigen weiteren Wirkstoffen wie dem Magen-Medikament Cimetidin. Auch Muskelkrämpfe gehören zum Nebenwirkungs-Profil einiger Arzneimittel. Beispiele hierfür sind das Asthma-Medikament Salbutamol und Levodopa, ein Wirkstoff gegen Parkinson. Es ist nie empfehlenswert, Arzneimittel eigenständig abzusetzen. Ihr Arzt ist in solchen Fragen ein kompetenter Ansprechpartner.

Redaktion
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