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Wie erfolgt die Diagnose von Muskelschmerzen?

Wie erfolgt die Diagnose von Muskelschmerzen?

Die wichtigsten Fragen zu Muskelschmerzen

Wie erfolgt die Diagnose von Muskelschmerzen?

Durch die zahlreichen Ursachen gibt es nicht „die eine Untersuchung“. Wenn Sie mit einer Sportverletzung zum Arzt kommen, ist die Diagnose schnell gestellt. Anders sieht es bei unklaren Muskelschmerzen aus. Manche Patienten brauchen mehrere Jahre bis ein Arzt die Ursache erkennt. Gerade Patienten mit einer Fibromyalgie haben vor der Diagnose einen wahren „Arzt-Marathon“ hinter sich. Eine ausführliche Patientenbefragung liefert erste Hinweise.

Seit wann leiden Sie unter den Beschwerden? Wann treten diese auf? Helfen Ihnen Medikamente? Dies sind nur einige der Fragen, die Ihnen Ihr Arzt stellt. Auch Ihre persönlichen Lebensumstände sind von Interesse. Treiben Sie Sport? Arbeiten Sie körperlich oder sitzen Sie überwiegend im Büro? Oft ist es eine permanente Fehlhaltung, die Ihre Muskulatur belastet. Wenn Ihre Krankengeschichte bereits eindeutige Hinweise liefert, verzichtet der Arzt zuächst auf weitere Untersuchungen.

Ansonsten wird die Diagnostik fortgesetzt: Neben einer gesamtkörperlichen Untersuchung geben bildgebende Verfahren (vor allem Röntgen, CT und MRT) Aufschluss auf Schäden an Ihrer Muskulatur. Vor allem Verletzungen können so diagnostiziert werden. Erkrankungen zeigen sich oft in einer Blutuntersuchung. So können Ihre Entzündungswerte erhöht sein. Wie reagieren Ihre Muskeln auf elektrische Reize? Ist eine Gewebeprobe nötig? Und haben Sie außer Muskelschmerzen weitere Beschwerden? All dies muss geklärt werden.

Redaktion
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