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Wie werden Muskelschmerzen behandelt?

Wie werden Muskelschmerzen behandelt?

Die wichtigsten Fragen zu Muskelschmerzen

Wie werden Muskelschmerzen behandelt?

Muskelschmerzen sind keine Erkrankung, sondern ein Symptom. Die Therapie richtet sich nach der Ursache. Sportverletzungen werden anders behandelt als Verspannungen. Erst die Beseitigung der Auslöser kann die Schmerzen verhindern. Konzentrieren wir uns zunächst auf Verspannungen. Millionen Menschen leiden aus diesem Grund unter schmerzenden Muskeln. Prüfen Sie zunächst mögliche Ursachen: Ist Ihr Arbeitsplatz ergonomisch eingerichtet? Sind Sie häufiger Zugluft ausgesetzt? Wie bequem ist Ihr Schlafplatz?

Im Zweifelsfall sollten Sie einen Arzt hinzuziehen. Stehen wirklich Verspannungen dahinter, können Sie diese durch Vermeidung der Auslöser behandeln. Verwenden Sie zusätzlich schmerzlindernde Salben mit den Wirkstoffen Ibuprofen, Diclofenac oder Arnika. Heparin lindert Blutergüsse. Therma-Produkte wärmen und lockern Ihre verspannte Muskulatur. Zudem fördern sie die Durchblutung und Sie fühlen sich rasch besser. Häufig wirken sich Muskelaufbau, Krankengymnastik und Physiotherapie günstig aus.

Verletzungen und Erkrankungen können Sie nicht eigenständig behandeln. In diesem Fall sollten Sie den Arzt Ihres Vertrauens aufsuchen. Dieser wird Sie gegebenenfalls zu weiteren Fachärzten (z. B. zum Orthopäden) überweisen. Verletzte Muskeln müssen lange genug geschont werden. Manchmal ist auch eine Operation unvermeidbar; gerade bei Muskelbündelrissen. Viele Krankheiten (beispielsweise Rheuma oder die Fibromyalgie) lösen starke Muskelschmerzen aus. Hier muss die Erkrankung behandelt werden damit die Beschwerden nachlassen.

Kommen Ihre Muskelschmerzen von Medikamenten, sollten Sie möglichst rasch mit Ihrem Arzt sprechen. Keinesfalls sollten Sie die Arzneimittel eigenständig absetzen. Gemeinsam mit dem Mediziner findet sich sicherlich eine schonendere Alternative. Es gibt viele Wirkstoffe, die Muskelschmerzen hervorrufen können. Besonders bekannt hierfür sind Cholesterinsenker (Statine). Die Medikamente ersatzlos zu streichen ist auf jeden Fall keine Alternative! 

Redaktion
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