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Ebola: Therapie

Oktober 04, 2017
Ebola: Therapie Ebola: Therapie Adam Gregor / shutterstock.com

Die Therapie von Ebola ist schwierig und längst nicht immer erfolgreich. Auch Impfungen befinden sich nach wie vor im experimentellen Stadium. Der von Ebola befallene Organismus und das Immunsystem sind derart geschwächt, dass es leicht zu einer ganzen Bandbreite von Folgeinfektionen kommen kann. Um genau dies zu verhindern, werden teilweise Antibiotika verabreicht. Diese sind zwar gegen den eigentlichen Verursacher, das Ebola-Virus, völlig unwirksam. Speziell bakterielle Begleiterkrankungen können damit aber gemildert werden, was sich günstig auf den ohnehin schon sehr schlechten Allgemeinzustand des Infizierten auswirkt.

Intensivmedizinische Behandlung notwendig

Grundsätzlich bedarf eine Ebola-Infektion einer medizinischen Betreuung auf einer Isolier- bzw. Intensivstation. Die Vitalzeichen müssen 24 Stunden am Tag beobachtet werden, außerdem ist eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr entscheidend für einen evtl. Heilungsfortschritt. Dasselbe gilt für den Ausgleich von Elektrolytverlusten. Kommt es zu den ersten Anzeichen von Organversagen, muss die Funktion des entsprechenden Organs ersetzt werden. Bekanntestes Beispiel ist hier sicher die Dialyse bei funktionsgestörter Niere.

Da Ebola bekanntermaßen zu starken Blutungen führen kann, muss die Blutgerinnung engmaschig kontrolliert werden. Ebola-Patienten gehören zu den am schlimmsten infizierten Menschen auf der Welt – es ist für jeden Betroffenen absolut realistisch, an der Infektion zu sterben. Aus diesem Grund leiden viele der Infizierten an Depressionen und großer Angst. Dies wiederum schwächt das ohnehin schon angegriffene Immunsystem. Aus diesem Grund kann es angezeigt sein, Ebola-Patienten mit Beruhigungsmitteln die Angst etwas zu nehmen. Ebola: Nur mit modernster, intensivmedizinischer Technik lässt sich zumindest einem Teil der Patienten helfen. Aber gerade in dem Hauptverbreitungsgebiet Westafrika fehlt es diesbezüglich an fast allem.

© medizin.de 2015-2018 (Dr. Florian Korff)

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