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Naturheilkunde: die Kraft der Arzneipflanzen

Naturheilkunde: die Kraft der Arzneipflanzen

Das Wissen um die Heilkraft von Pflanzen hat eine lange Tradition. Schon seit jeher nutzen Menschen eine große Anzahl von speziellen Heil- und Arzneipflanzen zur Vorbeugung,  Linderung und Heilung bei zahlreichen Beschwerden. Ob zur Behandlung von Schmerzen, bei Wunden, Frauenleiden, Rheuma oder Gicht, zur Stärkung des Immunsystems oder schlicht zur Steigerung des allgemeinen Wohlbefindens – gegen (fast) jedes Leiden ist ein Kraut gewachsen.

Naturheilkunde gewinnt an Bedeutung

Die heutigen Kenntnisse beruhen auf einem reichhaltigen und jahrhundertealten Erfahrungswissen. So waren Arzneipflanzen wie z. B. die echte Kamille (Matricaria recutita) und die Melisse (Melissa officinalis) bereits im Altertum bekannt. Im Mittelalter widmeten sich Mönche, allen voran die Benediktiner und Franziskaner, der Heilpflanzenkunde. Sie entwickelten die überlieferten Kenntnisse weiter, sammelten Heilpflanzen in der Natur und kultivierten die wichtigsten im eigenen Klostergarten. Die vielfältigen Kenntnisse der mittelalterlichen Klostermedizin haben in unserer Zeit eine regelrechte Renaissance erfahren und bilden den Grundstein für die moderne Heilpflanzenkunde.

© medizin.de 2017

Redaktion
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