Koblenz: Standort von Deutschlands einzigem Poliozentrum

Poliozentrum

Zum festen Impfprogramm für Kinder gehört seit vielen Jahrzehnten eine Schutzimpfung gegen Polio, auch Kinderlähmung genannt. Es handelt sich hierbei um eine Viruserkrankung, bei der die Erreger verschiedene Teile des Nervensystems befallen und nachhaltige Schäden an den Motoneuronen hinterlassen. Durch die konsequenten Impfmaßnahmen erklärte die Weltgesundheitsorganisation (WHO) Deutschland 2002 für poliofrei. Die Menschen, die einst an Polio erkrankt waren, müssen jedoch mit einer erneuten Verschlechterung ihres Gesundheitszustandes rechnen. Das sog. Post-Polio-Syndrom tritt mitunter viele Jahrzehnte nach der Primärinfektion auf und zeichnet sich ebenfalls durch Lähmungen auf. Die Betroffenen benötigen umfassende medizinische Betreuung. Nirgendwo in Deutschland sind die Behandlungsmöglichkeiten für Post-Polio-Patienten derart gebündelt, wie im komplett neu ausgebauten Poliozentrum am Katholischen Klinikum in Koblenz.

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Bräune nach Urlaub erhalten

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Ob Karibik, Südsee, Spanien oder die Malediven – die Urlaubszeit zieht die Menschen in die sonnigen Gegenden unseres Planeten. Auch in unserem eigenen Land suchen viele erholungsbedürftige Zeitgenossen ein Plätzchen an der Sonne, um dem Alltagsstress für einige Tage oder Wochen zu entfliehen. Gerade beim Strandurlaub lautet das Ziel fast immer, mit einer schönen, knackigen Bräune wieder in heimische Gefilde zurückzukehren. Die Erinnerungen, die Eindrücke und die schönen Bilder bleiben, die Bräune geht mit der Zeit. Insbesondere dann, wenn die Tage wieder kürzer und die Sonnenstunden seltener werden, ist es um den attraktiven Teint geschehen. Fakt ist: Ohne erneute Sonnenstrahlen wird die braune Hautfarbe irgendwann verschwunden sein. Aber es gibt eine ganze Reihe von Möglichkeiten, die Urlaubsbräune langfristig zu erhalten.

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Thema: Muskelschmerzen

Muskelschmerzen

Wohl jeder Mensch kennt dieses unangenehme Gefühl: Plötzlich schreckt man mitten in der Nacht hoch und verspürt einen schier unerträglichen Schmerz im Unterschenkel. Die Wade ist hart und eine Bewegung ist kaum noch möglich. Ein Wadenkrampf beendet jäh den erholsamen Schlaf. Insbesondere Menschen mit Magnesiummangel sind regelmäßig von dieser zwar harmlosen, aber äußerst unangenehmen Symptomatik betroffen. Nach einer raschen Gegenbewegung löst sich die Verkrampfung in der Regel schnell und außer Muskelkater bleibt kein Schmerz zurück.

Anders ist dies bei diversen weiteren Formen von Muskelschmerzen. Hier ist der Schmerz zwar meistens nicht derart vernichtend wie bei einem Muskelkrampf, er verschwindet aber auch nicht schlagartig wieder. Im Gegenteil: Muskelschmerzen – in der medizinischen Fachsprache als Myalgie bezeichnet – ziehen sich oftmals über Monate bis Jahre hin, je nach Ursache. Und Auslöser gibt es zahlreiche: Von harmlosem Muskelkater über Verletzungen bis hin zur schweren neuro-muskulären Erkrankungen oder bestimmten Infektionen. Lesen Sie hier alles über die Enstehung, die zahlreichen Ursachen, die Diagnostik und Behandlungsmethoden von Muskelschmerzen.

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ASS schützt vor Bauchspeicheldrüsenkrebs

ASS_Bauchspeicheldruesenkrebs

Nach einem Herzinfarkt oder Schlaganfall gehört es zu den, meistens lebenslang eingenommenen Standartmedikamenten: ASS – die Acetylsalicylsäure hemmt in geringer Dosierung die Blutgerinnung und bildet somit einen wirksamen Schutz gegen kardiovaskuläre Ereignisse. Bekannt ist auch die schmerz- und entzündungshemmende Wirkung der Tabletten. Studien der letzten Jahre haben außerdem nachgewiesen, dass ASS die Auftretenswahrscheinlichkeit von Polypen, Darm- und Speiseröhrenkrebs senkt. Großes Aufsehen in der medizinischen Fachwelt erregte unlängst eine Studie aus den USA, wonach eine langjährige moderate Einnahme von ASS das Risiko für Bauchspeicheldrüsenkrebs drastisch zu senken vermag. Hoffnung im Kampf gegen eine der tödlichsten Krankheiten der Welt?

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Arteriosklerose

Arteriosklerose

Wir nennen es den Saft des Lebens: Zwischen 5 und 7 Liter Blut bewegen sich jeden Tag unseres Lebens pausenlos durch den Körper.
Ohne Blut ist jedes menschliche Leben undenkbar. Die Flüssigkeit versorgt den Körper permanent mit den Dingen, die Gewebe und Zellen zum Überleben benötigen: Sauerstoff und Nährstoffe. Gleichzeitig werden Abbauprodukte und Abfälle des Stoffwechsels durch Blut abtransportiert. Weder das Immunsystem, noch die meisten Hormone könnten ohne den Transport durch die Gefäße an den Ort ihres Geschehens gelangen. Schlussendlich wäre nicht einmal eine konstante Körpertemperatur ohne das flüssige Organ möglich.

Was aber, wenn dem Blut plötzlich der Weg abgeschnitten wird? Wenn einige Bereiche unseres so komplexen Organismus auf einmal nicht mehr mit den lebensnotwendigen Stoffen versorgt werden? Das Blut fließt nicht einfach so durch unseren Körper: Es ist auf ein umfangreiches Leitungssystem aus Gefäßen angewiesen. Diese Blutbahnen können bei gewissen Erkrankungen verengt werden – Fremdstoffe lagern sich an die Gefäßwände. Der Weg des Blutes wird somit immer weiter eingeengt mit möglicherweise katastrophalen Folgen für das hinter der Engstelle liegende Gewebe. Der Fluss des Lebens gerät ins Stocken – die Arteriosklerose nimmt ihren Anfang.

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Atkins-Diät

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Wenn auch die letzte Jeans zu eng geworden ist, das Bücken immer schwerer fällt und der Gang zum Briefkasten einem Marathon gleicht – spätestens dann ist für viele übergewichtige Menschen ein Punkt angekommen, an dem sie dieser unangenehmen Situation einfach nur noch entfliehen möchten. Runter von den Pfunden und das so schnell wie möglich. Und freilich sollte das ganze dem von Fettleibigkeit gebeutelten Körper kaum schaden. Und keinen Jojo-Effekt! Angesichts dieser ganzen Attribute hat sich unlängst ein riesiger Industriezweig gebildet, der sich ausschließlich auf die Wünsche und Bedürfnisse des „Abnehmwilligen“ konzentriert. Die Auswahl an heute bekannten Diäten dürfte die Schallmauer der 1.000 überstiegen haben. Aber nur wenige haben eine derartige Bekanntheit erlangt und sind so umstritten wie die von Dr. Robert Atkins, einem US-amerikanischen Ernährungswissenschaftler und Kardiologen und Erfinder der Atkins-Diät.

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Potenzmittel: Mehr als die blaue Pille

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Wenige Dinge wirken sich so negativ auf das männliche Selbstbewusstsein aus wie eine Erektionsstörung. Kurz vor dem Höhepunkt der Lust ist auf einmal Schluss – ein Erlebnis, was sicherlich jeder Mann im Laufe seines Lebens das ein oder andere Mal erlebt. Häuft sich diese Symptomatik, liegt eine Erektionsstörung vor. Von diesem in der medizinischen Fachwelt als „Erektile Dysfunktion“ bezeichneten Phänomen ist etwa jeder fünfte Mann in der Bundesrepublik Deutschland mehr oder weniger betroffen. Unstrittig ist, dass die Wahrscheinlichkeit für ein plötzliches Nachlassen der Manneskraft mit dem Alter steigt. Aber auch junge Männer sind betroffen; hier sind es oft die Psyche und eine übertriebene Erwartungshaltung (meistens vom Mann selber, weniger von der Frau!), die eine effektive Erektion verhindern. So ziemlich jeder kennt mittlerweile die klassischen Potenzmittel, wie etwa Sildenafil oder Tadalafil. Vor dem Hintergrund hoher Preise und einer bundesweiten Verschreibungspflicht suchen viele Männer zunehmend nach Alternativen. Und tatsächlich: Es muss schon lange nicht mehr nur die blaue Pille sein.

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Amitriptylin: Mehr als ein Antidepressivum

Amitriptylin

Ständige Schwermut, Gefühllosigkeit, Desinteresse – nur drei von zahlreichen Symptomen einer Depression. Das seelische Leiden hat längst den Status einer Volkskrankheit. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) geht davon aus, dass Depressionen im Jahr 2020 auf Platz zwei der weltweit häufigsten Volkskrankheiten stehen werden – nur unter Herz-Kreislauf-Erkrankungen leiden noch mehr Menschen. Die Gefahr der krankhaften Schwermut ist schon Jahrhunderte bekannt. Seit den 1950er Jahren existieren schließlich spezielle Wirkstoffe, sog. Antidepressiva. Zu den ersten Vertretern gehört hier das Amitriptylin. Auch wenn mit den Selektiven Serotonin-Wiederaufnahmehemmern (SSRI) mittlerweile moderne, teils besser verträgliche Präparate auf dem Markt sind, wird Amitriptylin immer noch sehr häufig verschrieben. Wohl nicht zuletzt deshalb, weil es weit mehr kann, als die quälende Schwermut zu vertreiben.

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MERS: Virus verunsichert Orient

MERS

Uns Europäern sind die Tage noch gut in Erinnerung: Die Tage, an denen Schweine- und Vogelgrippe unseren Kontinent im Griff hatten. Die kontrovers geführte Diskussion um die Gefährlichkeit des Virus, die Frage nach dem Nutzen einer Impfung, Bilder von verendeten Tieren: Eine mehr oder weniger plötzlich auftretende Epidemie vermag es, den Alltag ganzer Bevölkerungen zu bestimmen. Ähnlich dürfen sich derzeit die Menschen auf der arabischen Halbinsel fühlen: Ein mysteriösen Virus sorgt dort für zunehmende Unsicherheit. MERS steht für „Middle East respiratory syndrome”. Vermutlich von Kamelen und Dromedaren auf den Menschen übertragen, vermag es mehr Schaden anzurichten, als die englische Bezeichnung erahnen lässt.

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Fluoxetin: Hebt Stimmung und Penis

Fluoxetin

Immer mehr Menschen in Deutschland leiden an dieser krankhaften Schwermut, für die es scheinbar zunächst keine Erklärung gibt. Familie, ein sicherer Job, genügend Geld – eigentlich könnte das Leben in vollen Zügen genossen werden. Doch gerade dieses Gefühl der Leichtigkeit, der Zuversicht und des Optimismus scheint verloren. Die Volkskrankheit Depression ist keine vorübergehende schlechte Laune. Sie ist genau das, was der Name Volkskrankheit schon verrät – eine gefährliche und absolut ernst zu nehmende Erkrankung. 350 Millionen Menschen leiden weltweit an einer mehr oder weniger stark ausgeprägten Depression. Schätzungen des Bundesministerium für Gesundheit gehen davon aus, dass Depressionen bis zum Jahr 2020 die weltweit zweithäufigste Volkskrankheit sein werden – direkt nach Herz-Kreislauf-Erkrankungen.

Auch wenn Depressionen zu den schwersten Erkrankungen überhaupt zählen, so gibt es doch wenige Krankheiten, die so gut und effektiv behandelt werden können. Grundpfeiler der Therapie ist die Gabe von speziellen Medikamenten, sog. Antidepressiva. Einer der bekanntesten Vertreter ist hier das Fluoxetin. Von den USA aus startete die stimmungsaufhellende Substanz ihren Siegeszug durch die Welt – heute zählt sie auch in Deutschland zu den am häufigsten verordneten Wirkstoffen gegen die Depression. Aber nicht nur einer traurigen Seele hilft die Tablette wieder aus dem Dunkel – sie vermag auch eines der häufigsten sexuellen Probleme zu beheben.

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