Volumen statt Kalorien: Die Volumetrics-Diät

Mit der nahenden Sommerzeit schauen viele Menschen wieder an sich herunter und stellen sich die immer wieder kehrende Frage nach dem richtigen Gewicht. Schon bald beginnen wieder die Ferien, der Urlaub naht und was ist da schöner als eine richtige Strandfigur. Wenig Fett und ein möglichst durchtrainierter Körper machen uns nicht nur attraktiv und sexy, sondern wirken sich auch günstig auf unsere Gesundheit aus. Mit Sport alleine geht vielen Zeitgenossen die Gewichtsreduktion nicht schnell genug. Für diese Menschen gibt es eine ganze Reihe von Angeboten ihr Gewicht schnell, aber dennoch möglichst schonend abzubauen. Ein Konzept ist die Volumetrics-Diät. Sie basiert auf der Annahme, dass ein möglichst rasches Sättigungsgefühl letztlich zu einer Gewichtsreduktion führt. Nicht die Kalorienzahl sondern vielmehr das Volumen der zugeführten Lebensmittel sind für das Sattwerden entscheidend.

Mehr zur Volumetrics-Diät

Bildteaser

Protein CD52 verhindert Diabetes 1

Diabetes 1 ist jene Variante der Blutzuckerkrankheit, bei denen die insulinproduzierenden Betazellen des Pankreas durch einen Autoimmunprozess zumeist vollständig zerstört werden. Damit steht dem Körper kein eigens hergestelltes Insulin mehr zur Verfügung und der Patient muss dieses Hormon zeitlebens durch Spritzen substituieren. Trotzt engmaschiger Kontrolluntersuchungen und genau eingestelltem Therapieplan: Diabetes 1 verursacht oftmals Langzeitfolgen wie eine diabetische Neuropathie, Erblindung, Niereschädigungen und Arteriosklerose.

Wie es zu dem Betazellen zerstörenden Autoimmunprozess kommt ist bisher noch nicht umfassend erforscht. Australische Wissenschaftler entdeckten nun ein Protein, dass diese gegen das endokrine Pankreas gerichtete Reaktion hemmen könnte. Es handelt sich um ein Protein-Molekül mit der Bezeichnung CD52. Evtl. kann es Diabetes Typ 1 stoppen bevor es zum Ausbruch der Erkrankung kommt.

Mehr zu dem Thema

Die Atkins-Diät

Wenn auch die letzte Jeans zu eng geworden ist, das Bücken immer schwerer fällt und der Gang zum Briefkasten einem Marathon gleicht – spätestens dann ist für viele übergewichtige Menschen ein Punkt angekommen, an dem sie dieser unangenehmen Situation einfach nur noch entfliehen möchten. Die Auswahl an heute bekannten Diäten dürfte die Schallmauer der 1.000 überstiegen haben. Aber nur wenige haben eine derartige Bekanntheit erlangt und sind so umstritten wie die von Dr. Robert Atkins, einem US-amerikanischen Ernährungswissenschaftler und Kardiologen und Erfinder der Atkins-Diät.

Mehr zur Atkins-Diät

Agent Orange fördert Prostatakrebs

Zwischen 70 und 80 Millionen Liter des Entlaubungsmittels Agent Orange versprühten die Amerikaner während des Vietnamkrieges über dem südostasiatischen Dschungel. Der ansonsten immergrüne Regenwald wurde durch die hochgiftige Chemikalie auf einmal durchsichtig und die amerikanischen Soldaten konnten die verfeindeten Kämpfer des Vietcongs ausspähen. 2 Millionen Menschen starben direkt an den Folgen des Vietnamkrieges. Aber der Einsatz von Agent Orange wirkt bis heute nach: Zahlreiche Vietnamesen leiden bis heute unter den Ergebnissen der kriegerischen Auseinandersetzung. Aber auch unter den amerikanischen Vietnam-Veteranen wird bei jedem dritten besonders aggressiver Prostatakrebs diagnostiziert. Späte Auswirkung von Agent Orange.

Mehr zum Thema Agent Orange

Statine verringern Sterberate bei Prostatakrebs

Ein Forscherteam aus den USA beobachtete rund tausend Patienten, bei denen im Zeitraum von 2002 bis 2005 die Diagnose Prostatakrebs gestellt wurde. Wie in vielen modernen Industrieländern litt auch von den genannten Personen ein beachtlicher Teil unter der Volkskrankheit Hypercholesterinämie; d. h. viele Krebspatienten hatten einen deutlich überhöhten Cholesterinspiegel. Rund 250 der Studienteilnehmer mussten aus diesem Grund fettsenkende Arzneimittel – sogenannte Statine – einnehmen.

Am Ende ihrer Beobachtung konnten die US-Forscher aus Seattle folgende erstaunliche Feststellung machen: Die mit Statinen behandelten Prostatakrebs-Patienten wiesen eine signifikant niedrigere Sterberate auf als jene, die nicht mit den Medikamenten therapiert wurden. Offenbar vermögen Statine nicht nur das Risiko einer Arteriosklerose und damit die Wahrscheinlichkeit eines Herzinfarktes oder Schlaganfalles günstig zu beeinflussen.

Mehr zu dem Thema

Darmgesundheit durch Bakterien

Einige Wissenschaftler nennen ihn unser zweites Gehirn. Mit über 100 Milliarden Nervenzellen übertrifft der Darm unser Gehirn und Rückenmark zusammen. Kein Organ wirkt sich so auf das Wohlbefinden seines Besitzers aus wie dieses rund 8 Meter lange Hohlgebilde. In seinem Aufgabengebiet wird der Darm von vielen Menschen lediglich auf die Verdauung – einen an sich schon höchst komplexen Vorgang – begrenzt. Dabei liefert er den entscheidenden Beitrag zur Abwehr von Krankheitserregern und Giftstoffen. Nicht weniger als 80 % aller Zellen des menschlichen Immunsystems befinden sich an den Wänden des Darms. Wie ein Wächter kontrollieren sie die vorbeiziehende Nahrung auf Keime und sonstige gesundheitsschädigende Stoffe.

Mehr zum Thema Darmgesundheit

Impfung gegen Heroin?

Heroin gehört zu den gefährlichsten Drogen der Welt. Oft werden Konsumenten innerhalb kürzester Zeit abhängig von dem halbsynthetischen Opioid. Strukturell ist Heroin mit dem Morphium verwandt; auch die illegale Droge verfügt über eine sehr stark analgetische (schmerzlindernde) Wirkung. Bereits nach einmaligem Konsum von Heroin reagiert der Körper mit einer vermehrten Bildung spezifischer Rezeptoren, an die das Opioid bindet. Der Körper gewöhnt sich auf diesem Wege extrem schnell an die Droge.

Für den Konsumenten bedeutet dies: Sobald der Blutpegel an Heroin nachlässt kommt es zum gefürchteten Entzugssyndrom. Der Betroffene muss schnellstens erneut Heroin applizieren um die starken Schmerzen zu lindern. Ein Teufelskreis hat begonnen. Diesen zu durchbrechen ist oftmals extrem schwer. Umso aufmerksamer registriert die Wissenschaft deswegen neueste Forschungsergebnisse aus Kalifornien: US-Forschern ist es dort gelungen eine Art Impfstoff herzustellen, der Heroin und seine direkten Metaboliten (Abbauprodukte) nach dem Prinzip eines Antikörpers im Blut abfängt und damit den Eintritt ins Gehirn verhindert. Bei Ratten konnte somit bereits ein Rückfall in die Heroinabhängigkeit verhindert werden.

Mehr zu dem Thema

 

Hirnimplantat als Frühwarnsystem bei Epilepsie

Menschen mit Epilepsie leben in ständiger Angst vor einem epileptischen Anfall. Trotzt teilweise sehr wirksamer Medikamente und sogar chirurgischen Optionen zur Therapie einer Epilepsie werden viele Epileptiker nicht gänzlich anfallfrei. Zwar kündigt sich ein epileptischer Anfall oft einige Minuten früher an; dennoch überfällt einen Patienten die Epilepsie nicht selten ais heiterem Himmel. Eine der gefährlichsten Faktoren einer Epilepsie bzw. eines epileptischen Anfalls ist die große Verletzungsgefahr, in der sich der Betroffene im Verlauf eines Krampfanfalls befinden kann. Ein neuartiges Hirnimplantat zeichnet die elektrischen Wellen des Gehirns genau auf und kann Epileptiker vor einem drohenden Anfall warnen. 

Mehr zu dem Thema

Rote Beete statt Blutdrucktablette?

Sie besitzen einen leicht erdig bis säuerlichen Geschmack und sind bei Weitem nicht jedermanns Sache. Doch Rote Beete besitzen bereits seit vielen Jahrhunderten einen ausgezeichneten Ruf hinsichtlich ihrer Inhaltsstoffe. Neben den früher vielfach genutzten Farbstoffen sind sie reich an Folsäure, Kalium, Eisen und Vitamin B. Besonders ihr hoher Anteil an Nitraten sorgt aber aktuell für großes Interesse in der medizinischen Forschung. Dieser Inhaltsstoff verleiht der Roten Beete eine durchaus beeindruckende Wirkung auf Bluthochdruck. Der regelmäßige Verzehr von Rote Beete senkt überhöhte Blutdruckwerte nachhaltig, wie britische Forscher kürzlich herausfanden.

Mehr zu dem Thema

Leberprotein lindert Blutzuckerkrankheit

Wenn wir Nahrung zu uns nehmen, beginnt der Körper sofort mit der Aufnahme der ins Blut gelangten Nährstoffe, allen voran Glukose. Hierzu schüttet die Bauchspeicheldrüse das Hormon Insulin aus. Dieses sorgt dafür, dass der im Blut zirkulierende Traubenzucker ins Gewebe aufgenommen wird, wo seine weitere Verstoffwechselung zu Energie vonstatten geht. Insulin wird in den Beta-Zellen der Bauchspeicheldrüse gebildet. Genau dieser Vorgang ist bei Diabetes mellitus gestört. Bei hohen Blutzuckerwerten nach einer Mahlzeit steht zu wenig Insulin zur Verfügung.

Amerikanische Biowissenschaftler und Mediziner haben nun ein aus der Leber stammendes Protein identifiziert, welches im Tierversuch die Neubildung von Beta-Zellen stimuliert und damit die Gesamtmenge von Insulin im Organismus zu steigern vermag. Die Hoffnungen von Spezialisten und Diabetespatienten in aller Welt ruhen nun auf Betatrophin.

Mehr zum Thema Betatrophin

Achselschweiß - Lästig aber heilbar

Rund 2 Millionen Schweißdrüsen befinden sich in der Haut des menschlichen Organismus. Die höchste Dichte findet sich dabei im Bereich der Handteller, der Stirn und der Fußsohlen. Aber auch in den Achsenhöhlen sind die Schweißdrüsen sehr zahlreich vorhanden. Grundsätzlich ist Schwitzen und auch speziell Achselschweiß – ob langsam oder in Form von Schweißausbrüchen – für den Körper lebensnotwendig: Es sorgt für eine Regulation der Körpertemperatur und beugt einer Überhitzung des Körpers vor. Der Achselschweiß gelangt durch sehr kleine Gänge an die Körperoberfläche, wo er schließlich verdunstet. Der Verdunstungsvorgang des Achselschweißes sorgt für eine angemessene Kühlung. Die Achselschweißdrüsen werden von sehr kleinen Nervenästen des Sympathikus aktiviert. Sowohl im Bereich der neuronalen Innervierung, als auch an den Schweißkanälchen befinden sich die Ansatzpunkte für eine therapeutische Verminderung von Achselschweiß. So besteht die Möglichkeit, die Schweißdrüsen versorgenden Nerven mittels Arzneimitteln oder Nervengiften zu blockieren. Eine andere Option besteht in der Verengung oder Verstopfung der von den Schweißdrüsen zur Hautoberfläche führenden Schweißgängen.

Speziell für Achselschweiß-Patienten existiert eine weitere, hoch wirksame Behandlungsmethode: Die minimal-invasive subkutane Saugkürretage. Hierbei werden dem Patienten unter lokaler Betäubung die Schweißdrüsen abgesaugt. Die Nebenwirkungen sind gering und die Erfolgsaussichten sehr gut.

Mehr zum Thema Achselschweiß

Nagelpilz: Vorsicht in Freibad und Sauna!

Mit den Sommermonaten beginnt die Freibadsaison und im Winter genießen viele Menschen das gesunde Schwitzen in einer öffentlichen Sauna. Leider sind gerade diese Orte oft ein idealer Lebensraum für den Nagelpilz. In der medizinischen Fachsprache wird eine Infektion mit den Nagelpilz als Onychomykose bezeichnet. Bei dem Nagelpilz handelt es sich um eine sehr widerstandsfähige Pilzart, die v. a. die Fußnägel befällt und zerstört. Die Übertragung geschieht sehr rasch und insgesamt stellt der Nagelpilz die am häufigsten diagnostizierte Erkrankung der Nägel dar. Da sich der Nagelpilz in feuchten und warmen Lebensräumen besonders wohlfühlt, sind Schwimmbäder und öffentliche Saunen eine ideale Brutstätte für den Schädling. Mangelnde Hygiene solcher Einrichtungen führt oft dazu, dass Menschen sich genau dort in ihrer Freizeit mit ihm infizieren.

Mehr zum Thema Nagelpilz

Calcitonin: Langzeittherapie erhöht Krebsrisiko

Nachdem eine Vielzahl von Studien einen Zusammenhang zwischen einer Langzeittherapie mit Calcitonin und bestimmten Krebserkrankungen nachgewiesen hat, folgte kürzlich die Reaktion des Bundesinstitutes für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM): Eine Langzeittherapie mit dem Calcium senkenden, auch vom menschlichen Organismus selber produzierten Proteins, wird nur noch eingeschränkt genehmigt. Calcitonin ist ein Polypeptid, das von spezialisierten Zellen der Schilddrüse synthetisiert wird. Es nimmt eine wichtige Rolle in der Regulation des Calciumhaushaltes ein. Von außen als Arzneistoff hinzugeführt ist es wirksam gegen einen tumorbedingten erhöhten Blutpegel an Calcium. Aber auch bei osteoporotisch bedingten Knochenbrüchen und der Paget-Krankheit ist künstlich hergestelltes Calcitonin ein wirksames Produkt. V. a. intranasal als Spray angewendet scheint Calcitonin jedoch das Krebsrisiko deutlich zu erhöhen. Häufigste Folge ist Prostatakrebs.

Mehr zu dem Thema

Das Comeback der Vogelgrippe: Rettung aus den USA?

Bereits im Jahr 2006 verunsicherte sie Millionen von Menschen in der Bundesrepublik Deutschland. Nun wütet das gefährliche Virus in China und dem südostasiatischen Raum. Die Rede ist von der Vogelgrippe. H7N9 – hinter dieser Zahlen- und Buchstabenkombination verbirgt sich die gefährliche Viruserkrankung, die nicht nur den Vögeln gefährlich werden kann. Bereits in den wenigen Wochen ihres „Comebacks“ in Asien tötete sie bereits mindestens 6 Menschen, darunter ein Kind. Während bei der Vorgängervariante der Vogelgrippe H5N1 noch Grippemedikamente wie Oseltamivir wirksam waren, so ist dies bei der neuen Epidemie noch nicht garantiert der Fall. Umso größer wird der Ruf nach einem effektiven Impfstoff. Ein auf die Vorbeugung und Behandlung von Seuchen spezialisiertes Institut in den Vereinigten Staaten von Amerika kündigte vor kurzem die Entwicklung eines Impfstoffes gegen H7N9 an. Gelingt im fernen Asien damit der Durchbruch?

Mehr zu dem Thema

Medikamenten Preisvergleich


Apotheke.de