Makuladegeneration: Hilfe durch HIV-Medikament?

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Sie ist eine der Hauptursachen für schwere Sehbehinderungen im hohen Alter: Die Altersbedingte Makuladegeneration (AMD) steigt in ihrer Häufigkeit ab dem 60. Lebensjahr sprunghaft an und kann im Extremfall bis zur völligen Erblindung führen. Schätzungen zufolge sind zwei Millionen Bundesbürger von der schleichenden Zerstörung der Netzhaut betroffen. Die Therapie erweist sich bislang als sehr schwierig und nicht so erfolgversprechend. Lediglich bei der feuchten Makuladegeneration vermag eine Laserbehandlung eine gewisse Besserung zu erzielen. Aufhorchen lassen unlängst Forschungsergebnisse aus den USA, in denen ausgerechnet Wirkstoffe zur Bekämpfung von HIV signifikante Erfolge in der Therapie der AMD erzielten. Bislang beschränken sich die Untersuchungen auf Tierversuche – doch klinische Studien könnten bald folgen.

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Schwangerschaft: Erkältungen fördern Asthma beim Kind

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Leidet die werdende Mutter in der Schwangerschaft wiederholt unter Erkältungen, kann dies gesundheitsschädlich für das Kind sein. Zu diesem Ergebnis kommt ein Münchener Forschungsteam. Demnach steigt das Asthma-Risiko um das Doppelte, wenn die Schwangere unter mindestens drei Erkältungen gelitten hat. 526 schwangere Frauen wurden im Rahmen einer mehrjährigen Studie auf ihre Infektanfälligkeit während der Schwangerschaft untersucht. Dabei wurden sie gebeten, auf einem Fragebogen etwaige Erkältungen in ihrer Länge und Häufigkeit zu dokumentieren. Am Ende zeigte sich eine beunruhigende Tendenz.


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Herzrasen: Tipps zur Selbsthilfe

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Wohl jeder von uns kennt dieses unangenehme Gefühl wenn einem das Herz sprichwörtlich bis zum Hals schlägt. Gelegentliches Herzrasen ist nichts Ungewöhnliches und in den meisten Fällen auch völlig harmlos. Dennoch erzeugt es bei vielen Menschen Angst und Unwohlsein wenn die lebenswichtige Muskelpumpe scheinbar ohne Grund Vollgas gibt. Bei häufigem Herzrasen sollte unbedingt ein Arzt aufgesucht werden, da sich eine ernste Erkrankung dahinter verbergen kann. Hin und wieder leidet aber jeder von uns einmal unter dem unangenehmen Symptom. Lesen Sie hier, wie etwa eine leichte Massage am Hals das Herz wieder beruhigen kann und was Sie sonst noch gegen Herzrasen tun können.

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Kaffee: Die zehn größten Irrtümer

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Er ist der Deutschen liebstes Getränk. Für viele Menschen gehört zum perfekten Start in den Tag eine duftende Tasse Kaffee. Seit Jahrtausenden wird das Heißgetränk in aller Welt reichlich und zu jeder Gelegenheit konsumiert. Allein in Deutschland trinkt jeder Bürger pro Jahr durchschnittlich 165 Tassen Kaffee. Innerhalb einer Sekunde werden in der Bundesrepublik 2.315 Tassen des koffeinhaltigen Gebräus getrunken. Macht im Jahr deutschlandweit 73 Milliarden Tassen. Und dabei sind wir nicht einmal Weltmeister im Kaffeekonsum, ebenso wenig wie die Amerikaner oder die Italiener. Nirgendwo wird mehr Kaffee getrunken, als in Finnland. Kein Wunder, dass bei so einer Prominenz unter den Getränken viele Gerüchte aufkommen. Einige stimmen, aber in vielen Dingen tut man dem duftenden Genuss Unrecht. Erfahren Sie hier von den zehn größten Kaffee-Irrtümern.

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Ebola: Allgemeines und Überblick

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Auf keinem Kontinent gibt es derartig viele Infektionskrankheiten wie in Afrika. Und wenige davon sind derart heimtückisch und tödlich wie Ebola. Benannt nach dem Ebola-Fluss im Kongo, fielen der Fiebererkrankung seit den 1970er Jahren viele Tausend Menschen zum Opfer. Ebola ist hochgradig ansteckend und wird über Körperflüssigkeiten, v. a. Blut durch Tröpfchen- und Schmierinfektion, weitergegeben. Auch im menschlichen Speichel, Sperma und Vaginalsekret findet sich das tödliche Virus. Etwa 2 bis 20 Tage dauert es, bis die ersten Symptome, wie beispielsweise Hals-, Kopf- und Muskelschmerzen, auftreten. Typisch sind auch Übelkeit, Erbrechen und hohes Fieber.

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Pilzvergiftung

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Jeden Spätsommer und Herbst treibt es die Pilzsammler in die heimischen Wälder. Oftmals sind die Reaktionen ungläubig bis kritisch, wenn sie von ihrer Leidenschaft erzählen. „Ist das nicht gefährlich?“, „Da muss man sich aber gut auskennen, oder?“, sind typische Fragen. Auch im Zeitalter modernster Medizin und Forschung mutet dem Pilze sammeln immer noch etwas Riskantes, Lebensbedrohliches bei. Ohne Frage: Wer sich nach einigen Regentagen in die Wälder begibt, muss einige Grundkenntnisse mitbringen. Und ja, es gibt genügend Pilze, die lebensgefährliche Vergiftungen auslösen können. Wichtig ist, die Fruchtkörper genauestens unterscheiden zu können. Hierbei helfen spezielle Bestimmungsbücher. Aber auch die Kenntnis über mögliche Pilzvergiftungen sollte dem eifrigen Sammler geläufig sein. Der folgende Artikel soll hier einen Überblick geben.

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Ebola: Neuer Wirkstoff ZMapp macht Hoffnung

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Experten sprechen bereits von der größten Ebola-Epidemie, die es jemals gegeben hat. Seit Dezember letzten Jahres breitet sich die Viruserkrankung mit atemberaubender Geschwindigkeit über den Westafrikanischen Kontinent aus. Es begann in Guinea, jedoch sind mittlerweile auch die Staaten Nigeria, Liberia und Sierra Leone betroffen. Definitionsgemäß handelt es sich derzeit bereits um eine Pandemie, da mehrere Länder von Ebola betroffen sind. Über 1.000 Menschen sind bisher an den Folgen des gefährlichen Erregers gestorben. Bekanntermaßen existiert weder ein zugelassenes Medikament noch ein Impfstoff. Aufsehen erregt seit einigen Wochen ein Cocktail aus drei verschiedenen Antikörpern, genannt ZMapp. Zwei an Ebola erkrankte US-Amerikaner wurden mit dem experimentellen Wirkstoff behandelt. Obwohl sie sich vor der Behandlung in einem lebensbedrohlichen Zustand befanden, konnten sie mittlerweile das Krankenhaus verlassen.

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Koblenz: Standort von Deutschlands einzigem Poliozentrum

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Zum festen Impfprogramm für Kinder gehört seit vielen Jahrzehnten eine Schutzimpfung gegen Polio, auch Kinderlähmung genannt. Es handelt sich hierbei um eine Viruserkrankung, bei der die Erreger verschiedene Teile des Nervensystems befallen und nachhaltige Schäden an den Motoneuronen hinterlassen. Durch die konsequenten Impfmaßnahmen erklärte die Weltgesundheitsorganisation (WHO) Deutschland 2002 für poliofrei. Die Menschen, die einst an Polio erkrankt waren, müssen jedoch mit einer erneuten Verschlechterung ihres Gesundheitszustandes rechnen. Das sog. Post-Polio-Syndrom tritt mitunter viele Jahrzehnte nach der Primärinfektion auf und zeichnet sich ebenfalls durch Lähmungen auf. Die Betroffenen benötigen umfassende medizinische Betreuung. Nirgendwo in Deutschland sind die Behandlungsmöglichkeiten für Post-Polio-Patienten derart gebündelt, wie im komplett neu ausgebauten Poliozentrum am Katholischen Klinikum in Koblenz.

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Bräune nach Urlaub erhalten

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Ob Karibik, Südsee, Spanien oder die Malediven – die Urlaubszeit zieht die Menschen in die sonnigen Gegenden unseres Planeten. Auch in unserem eigenen Land suchen viele erholungsbedürftige Zeitgenossen ein Plätzchen an der Sonne, um dem Alltagsstress für einige Tage oder Wochen zu entfliehen. Gerade beim Strandurlaub lautet das Ziel fast immer, mit einer schönen, knackigen Bräune wieder in heimische Gefilde zurückzukehren. Die Erinnerungen, die Eindrücke und die schönen Bilder bleiben, die Bräune geht mit der Zeit. Insbesondere dann, wenn die Tage wieder kürzer und die Sonnenstunden seltener werden, ist es um den attraktiven Teint geschehen. Fakt ist: Ohne erneute Sonnenstrahlen wird die braune Hautfarbe irgendwann verschwunden sein. Aber es gibt eine ganze Reihe von Möglichkeiten, die Urlaubsbräune langfristig zu erhalten.

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Thema: Muskelschmerzen

Muskelschmerzen

Wohl jeder Mensch kennt dieses unangenehme Gefühl: Plötzlich schreckt man mitten in der Nacht hoch und verspürt einen schier unerträglichen Schmerz im Unterschenkel. Die Wade ist hart und eine Bewegung ist kaum noch möglich. Ein Wadenkrampf beendet jäh den erholsamen Schlaf. Insbesondere Menschen mit Magnesiummangel sind regelmäßig von dieser zwar harmlosen, aber äußerst unangenehmen Symptomatik betroffen. Nach einer raschen Gegenbewegung löst sich die Verkrampfung in der Regel schnell und außer Muskelkater bleibt kein Schmerz zurück.

Anders ist dies bei diversen weiteren Formen von Muskelschmerzen. Hier ist der Schmerz zwar meistens nicht derart vernichtend wie bei einem Muskelkrampf, er verschwindet aber auch nicht schlagartig wieder. Im Gegenteil: Muskelschmerzen – in der medizinischen Fachsprache als Myalgie bezeichnet – ziehen sich oftmals über Monate bis Jahre hin, je nach Ursache. Und Auslöser gibt es zahlreiche: Von harmlosem Muskelkater über Verletzungen bis hin zur schweren neuro-muskulären Erkrankungen oder bestimmten Infektionen. Lesen Sie hier alles über die Enstehung, die zahlreichen Ursachen, die Diagnostik und Behandlungsmethoden von Muskelschmerzen.

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