Appetitlosigkeit (Anorexie)

Appetitlosigkeit

Gelegentliche Appetitlosigkeit ist ebenso beunruhigend wie vorübergehender Heißhunger. Das Hungergefühl wird im Gehirn erzeugt und je nach äußeren oder inneren Faktoren ergeben sich teilweise massive Schwankungen. Seelischer Stress beispielsweise löst bei dem Einen wahre „Fressattacken“ aus, der Andere bekommt nicht einmal einen Apfel herunter. Auch Faktoren wie Liebeskummer oder Trauer können den Appetit phasenweise aushebeln. Unter normalen Bedingungen wird der Appetit durch sogenannte endogene (von innen kommende) und exogene (von außen kommende) Reize gesteuert. Ein Netzwerk aus Millionen von Rezeptoren misst den Zucker- und Nährstoffgehalt im Blut und meldet an das Zentralnervensystem, ob der Mensch Nahrung zuführen muss oder noch nicht. Unterstützt wird das Hungergefühl durch Umweltreize wie Geruch oder den Anblick von leckeren Speisen. Bleibt der Appetit aber für längere Zeit aus und  gibt es auf den ersten Blick keine erkennbare Ursache, sollte auf jeden Fall ein Arzt konsultiert werden.

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Heuschnupfen (Pollenallergie)

Heuschnupfen

Für rund 16 % der deutschen Bevölkerung ist die Vorfreude auf die warme Jahreszeit regelmäßig getrübt. Sie leiden unter einer verstopften Nase, müssen permanent niesen und können kaum aus ihren geröteten und brennenden Augen schauen. Heuschnupfen ist ein wahres Volksleiden. Dabei reagiert das körpereigene Immunsystem überempfindlich auf bestimmte Eiweißmoleküle, die sich auf der Oberfläche von Pollen befinden. Es gibt eine ganze Reihe allergisch relevanter Formen von Blütenstaub. Viele Betroffene sind gegen mehrere Pollenarten allergisch, sodass die Symptome nicht nur an bestimmten Wochen, sondern mehrmals im Jahr oder sogar die ganze Sommersaison hindurch auftreten. Heuschnupfen ist eine Form der Typ-I-Allergie, das  heißt die Reaktion tritt sofort nach Allergenkontakt in vollem Umfang auf.

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Müdigkeit & Erschöpfung

Muedigkeit___Erschoepfung

Müdigkeit und Erschöpfung sind zunächst einmal normale Signale des Körpers. Sie zeigen uns die Grenzen der Belastbarkeit auf und mahnen zum „Kürzertreten“. Es handelt sich somit nicht um eigenständige Erkrankungen, sondern vielmehr um Symptome. Im Normalfall lassen sich Müdigkeit und Erschöpfung durch einfache Maßnahmen wie Entspannung und ausreichend Schlaf rasch beheben. Nicht selten wird diese unangenehme Symptomatik aber zu einer wahren Belastung für das alltägliche Leben. Fühlt man sich ständig ausgelaugt, kann hierfür eine fehlerhafte Lebensweise verantwortlich sein. So führt permanenter Schlafmangel zwangsläufig zu nachlassender Leistungsfähigkeit, Müdigkeit und einem Verlust der Lebensqualität. Lassen sich die Beschwerden auch durch eine umfangreiche Änderung der Lebensqualität nicht bessern, können zahlreiche Erkrankungen als Ursache dahinterstehen. Wer sich permanente müde fühlt, sollte in jedem Fall von einem Arzt durchgecheckt werden.

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HPV-Impfung

HPV-Impfung

Zwischen 50 und 80 % der Bevölkerung macht einmal im Leben eine HPV-Infektion durch. Die meisten Menschen merken davon überhaupt nichts – in vielen Fällen verläuft eine solche Infektion nahezu symptomfrei. 124 verschiedene Typen des HP-Virus konnten bislang durch die Wissenschaft eindeutig identifiziert werden, vermutlich gibt es noch wesentlich mehr Vertreter. Zwei von ihnen gelten als Auslöser von Gebärmutterhalskrebs (Zervixkarzinom). Bei fast allen Fällen dieser zweithäufigsten Krebserkrankung der Frau kann ein Befall mit dem HP-Virus nachgewiesen werden. Eine Impfung gegen das Humane Papillom-Virus ist möglich und kann somit diese Form von Krebs erheblich eindämmen.

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Themenkomplex: Ebola

Ebola

Auf keinem Kontinent gibt es derartig viele Infektionskrankheiten wie in Afrika. Und wenige davon sind derart heimtückisch und tödlich wie Ebola. Benannt nach dem Ebola-Fluss im Kongo, fielen der Fiebererkrankung seit den 1970er Jahren viele Tausend Menschen zum Opfer. Ebola ist hochgradig ansteckend und wird über Körperflüssigkeiten, v. a. Blut, weitergegeben. Auch im menschlichen Speichel, Sperma und Vaginalsekret findet sich das tödliche Virus. Etwa 2 bis 20 Tage dauert es, bis die ersten Symptome, wie beispielsweise Hals-, Kopf- und Muskelschmerzen, auftreten. Typisch sind auch Übelkeit, Erbrechen und hohes Fieber. Eine Heilungsmethode ist weiterhin nicht in Sicht.

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Besenreiser

Besenreiser

Von weitem sehen sie aus wie ein blauer Fleck und besonders häufig findet man sie an den Beinen. Besenreiser sind kleine Venengeflechte, die so weit oberflächlich liegen, dass sie durch die Haut sichtbar sind. Stellt man sich den Begriff Besenreiser einmal wörtlich vor, so denkt man an eine Ansammlung von vielen Zweigen, die massenhaft im Büschel am unteren Ende eines Besenstils sitzen. Und tatsächlich besteht hier eine Ähnlichkeit zu dem kosmetisch störenden Phänomen: Zahlreiche kleine Venen breiten sich von einem Punkt aus und bilden ein Geflecht. Besenreiser sind zumeist harmlos, nur selten stehen ernsthafte Erkrankungen dahinter. Selten, aber besonders störend sind Besenreiser im Gesicht. Grund zur Verzweiflung besteht nicht: Es existieren zahlreiche Behandlungsmethoden.

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Makuladegeneration: Hilfe durch HIV-Medikament?

AMD_HIV-Medikamente

Sie ist eine der Hauptursachen für schwere Sehbehinderungen im hohen Alter: Die Altersbedingte Makuladegeneration (AMD) steigt in ihrer Häufigkeit ab dem 60. Lebensjahr sprunghaft an und kann im Extremfall bis zur völligen Erblindung führen. Schätzungen zufolge sind zwei Millionen Bundesbürger von der schleichenden Zerstörung der Netzhaut betroffen. Die Therapie erweist sich bislang als sehr schwierig und nicht so erfolgversprechend. Lediglich bei der feuchten Makuladegeneration vermag eine Laserbehandlung eine gewisse Besserung zu erzielen. Aufhorchen lassen unlängst Forschungsergebnisse aus den USA, in denen ausgerechnet Wirkstoffe zur Bekämpfung von HIV signifikante Erfolge in der Therapie der AMD erzielten. Bislang beschränken sich die Untersuchungen auf Tierversuche – doch klinische Studien könnten bald folgen.

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Schwangerschaft: Erkältungen fördern Asthma beim Kind

Asthma_Schwangerschaft

Leidet die werdende Mutter in der Schwangerschaft wiederholt unter Erkältungen, kann dies gesundheitsschädlich für das Kind sein. Zu diesem Ergebnis kommt ein Münchener Forschungsteam. Demnach steigt das Asthma-Risiko um das Doppelte, wenn die Schwangere unter mindestens drei Erkältungen gelitten hat. 526 schwangere Frauen wurden im Rahmen einer mehrjährigen Studie auf ihre Infektanfälligkeit während der Schwangerschaft untersucht. Dabei wurden sie gebeten, auf einem Fragebogen etwaige Erkältungen in ihrer Länge und Häufigkeit zu dokumentieren. Am Ende zeigte sich eine beunruhigende Tendenz.


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Herzrasen: Tipps zur Selbsthilfe

Herzrasen

Wohl jeder von uns kennt dieses unangenehme Gefühl wenn einem das Herz sprichwörtlich bis zum Hals schlägt. Gelegentliches Herzrasen ist nichts Ungewöhnliches und in den meisten Fällen auch völlig harmlos. Dennoch erzeugt es bei vielen Menschen Angst und Unwohlsein wenn die lebenswichtige Muskelpumpe scheinbar ohne Grund Vollgas gibt. Bei häufigem Herzrasen sollte unbedingt ein Arzt aufgesucht werden, da sich eine ernste Erkrankung dahinter verbergen kann. Hin und wieder leidet aber jeder von uns einmal unter dem unangenehmen Symptom. Lesen Sie hier, wie etwa eine leichte Massage am Hals das Herz wieder beruhigen kann und was Sie sonst noch gegen Herzrasen tun können.

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Kaffee: Die zehn größten Irrtümer

Kaffee_Irrtuemer

Er ist der Deutschen liebstes Getränk. Für viele Menschen gehört zum perfekten Start in den Tag eine duftende Tasse Kaffee. Seit Jahrtausenden wird das Heißgetränk in aller Welt reichlich und zu jeder Gelegenheit konsumiert. Allein in Deutschland trinkt jeder Bürger pro Jahr durchschnittlich 165 Tassen Kaffee. Innerhalb einer Sekunde werden in der Bundesrepublik 2.315 Tassen des koffeinhaltigen Gebräus getrunken. Macht im Jahr deutschlandweit 73 Milliarden Tassen. Und dabei sind wir nicht einmal Weltmeister im Kaffeekonsum, ebenso wenig wie die Amerikaner oder die Italiener. Nirgendwo wird mehr Kaffee getrunken, als in Finnland. Kein Wunder, dass bei so einer Prominenz unter den Getränken viele Gerüchte aufkommen. Einige stimmen, aber in vielen Dingen tut man dem duftenden Genuss Unrecht. Erfahren Sie hier von den zehn größten Kaffee-Irrtümern.

Zu den größten Kaffee-Irtümern